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Procedera Jahreskongress 2016 | Auf dem Weg zur effizienten Bank

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Der vierte Procedera-Jahreskongress hat gezeigt: Künftige Veränderungen drehen sich um die Bank-Organisation. Banken und Sparkassen brauchen einen inneren Antreiber, um die erforderlichen Anpassungen an eine immer anspruchsvolle und sich stetig veränderte Umwelt zu meistern. Wenn immer es um die Zukunftsthemen der Bankenwelt geht – im Mittelpunkt stehen Organisatoren, die an den Schalthebeln dieser Entwicklung sitzen.


Wie dringend Banken das Know-how der Bank-Organisation benötigen, hat die Keynote von Frank Berg, Vorstandsvorsitzender der OstseeSparkasse Rostock, bezeugt: Die Filiale lebt, das ist zugleich Bekenntnis und geschäftspolitische Vision der Sparkasse. Und dafür müssen Prozesse verschlankt, optimiert und überhaupt erst mal visualisiert werden. Wie das geht, haben die Aussteller in kurzen und prägnanten Vorträgen dargestellt. Das Pecha-Kucha-Format erlaubt dabei keinen Text, sondern nur Illustrationen auf den Folien, die automatisch alle 20 Sekunden wechseln. Es kommt auf präzise Botschaften und konkreten Mehrwert an. Das gilt auch für künftige Innovationen im Bankenmarkt, wie Torsten Hahn, Geschäftsführer des Banking Club, in einem ebenso launischen wie informativen Stück über die Zukunft der Banken erläutert hat.

Aus der Praxis boten Tanja Micheel, Leiterin Organisation & IT der VR FinanzDienstLeistung, und Angelika Zimmer, Leiterin Organisation der Bank für Sozialwirtschaft, Einblicke in aktuelle Einführungsprojekte zum Prozess- und Projektmanagement. In einer ersten praxisorientierten Würdigung der MaRisk-Novelle ging Prof. Dr. Ralf Kühn, Geschäftsführer und Wirtschaftsprüfer von der Audit GmbH, auf die Rolle der Bank-Organisation sowie die Vorgaben der Bankenaufsicht beim Outsourcing von Prozessen und Aktivitäten ein. Hier kommen erhebliche Anforderungen auf die Institute zu, die ohne eine optimal aufgestellte Bank-Organisation kaum umzusetzen sind. Vor allem die Wirtschaftlichkeit manch aktueller Outsourcing-Projekte steht angesichts der geforderten Transparenz bei Auslagerungen auf dem Prüfstand.

Am zweiten Kongresstag lieferte Michael Helfer noch vor Eintritt in das offizielle Tagungsprogramm exklusive Einschätzungen zu den Auswirkungen der MaRisk. Als Mitglied des BaFin Fachgremiums zur MaRisk wusste er über die generelle Linie der neuen Regularien zu berichten, insbesondere auch über Details zur künftigen Risikokultur, die der Gesetzgeber damit etablieren möchte. Nach Einschätzung von Procedera-Experte Sven Müller führt dies zu unmittelbaren Veränderungen im Personalwesen der Bankhäuser.

Über Erfolg und Misserfolg entscheidet vor allem die Methodik in der Bank-Organisation. Das hat Marcus Michel, Geschäftsführer beim Finanz Colloquium Heidelberg, in seinem facettenreichen Vortrag über die §44er-Prüfung deutlich gemacht. Zudem unterstrich Bodo Frenk, Abteilungsleiter Organisation beim BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes, wie wichtig kurze Drähte sind, um sich hausintern über anstehende Herausforderungen gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und als Organisationsabteilung wirksam alle Fäden in der Hand zu behalten. Wer Mehrwert bietet, erntet Erfolg – und muss dafür manchmal auch etwas wagen. In einem sehr emotionalen Vortrag hat Dominik Baudzus die Veränderungen seiner Organisationsabteilung beschrieben und ein Plädoyer für mehr Agilität im Projektmanagement gehalten.

Über die Grenzen des Bankenkosmos hinaus hat Prof. Dr. Andreas Aulinger zum Thema Agilität informiert und seine Gedanken zum Funktionieren nicht streng hierarchisch gegliederter Organisationen erläutert. Der Direktor des IOM Institut für Organisation und Management führte zahlreiche Beispiele aus der Welt der Non-Banks an, um zu zeigen, dass die Güte gemeinsamer Arbeit nicht notwendigerweise von einer bestimmten Organisationsform als Ganzes abhängt. Den bankfachlichen Schlusspunkt setzte die Isbank mit einem äußerst anspruchsvollen Einführungsprojekt für Prozessmanagement, das parallel zu einer Kernbankmigration stattfand. Neben der Historie der Bank überzeugte vor allem die Offenheit der verantwortlichen Deniz Tüzün und Özgür Sengül.

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